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Der Brandner Kasper schaut ins Paradies

Aufführungszeitraum: 1996

Inhalt:

Der Kasper Brandner, ein rüstiger Vierundsiebzigjähriger, lebt als Schlosser, Büchsenmacher und Jagdgehilfe. Seine Frau Traudl ist bereits verstorben, seine beiden Söhne dienen als Soldaten. An einem Abend erscheint bei ihm der Boanlkramer (der Tod) und will ihn mit sich nehmen. Nach vielen vergeblichen Ausflüchten gelingt es dem Brandner, den Boanlkramer mit Kerschngeist betrunken zu machen und ihm beim Kartenspiel das Versprechen abzugaunern, ihn erst mit 90 Jahren zu holen.

Einige Jahre später jedoch verunglückt eine Sennerin aus der Nachbarschaft des Brandner Kasper, kommt in den Himmel und führt dort zur Aufdeckung des Handels. Auf Befehl des Hl. Petrus (von Kobell der Portner genannt) begibt sich der Boanlkramer auf den Weg, um den Überfälligen zu holen. Der Brandner Kasper hat sehr unter schlechten Zeiten gelitten, seine Söhne sind in der Schlacht am Bergisel gefallen. Dennoch will er nicht mitgehen, er lässt sich nur dazu überreden, einen kurzen Blick ins Paradies zu wagen.

Oben angekommen, wird er vom Portner zu seinen Söhnen, seiner Frau und anderen Verwandten geführt. Die Freude über das Wiedersehen und das Erstaunen über die Herrlichkeit des Paradieses sind so groß, dass er beschließt, einfach „oben“ zu bleiben.




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